Deutscher Jugendpokal U16

Ansbach in den Top 10

Beim Deutschen Jugendpokal in Frankfurt am Main belegte die U16-Mannschaft vom Judo-Team Ansbach einen hervorragenden 9. Platz.

Fünfunddreissig Mannschaften hatten sich über den Landesentscheid im Vorfeld qualifiziert, wobei die Leichtathletikhalle in Frankfurt einen würdigen Rahmen für diese Meisterschaft bot. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen mit U21-Bundestrainer Richard Trautmann gingen die Wettkämpfe los.

Ansbach war in einem Vierer-Pool gelandet, wo jeder gegen jeden kämpfen musste. Die beiden Pool-Ersten zogen dann in die KO-Runde ein.

Auftaktgegner war der JC Wiesbaden, im Vorfeld als einer der Favoriten gehandelt. Nach Siegen von Benedikt Auer (-46kg) und Jonathan Bögelein (-52kg) und Niederlagen für Lars Knippelberg (-58kg) und Jakob Gerber (-66kg) fiel die Entscheidung +66kg. Hier drehte Björn Merk seinen Gegner gekonnt in einen Haltegriff und machte den 3:2-Erfolg perfekt.

Von diesem Auftakt beflügelt, gab es dann klare Siege gegen die Mannschaften vom FSV Gotha (Thüringen) mit 4:1 und der Judoschule Falkensee (Brandenburg) mit 5:0.

In der Runde der letzten 16 traf man dann auf das Team der Judoschule Roman Baur (Württemberg). Siege von Roman Pracht, Jonathan Bögelein und Tobias Harter sicherten hier den 3:2-Erfolg.

Im Viertelfinale wartete die zweite Wiesbadener Mannschaft vom Verein Kim Chi Wiesbaden. Benedikt Auer lieferte einen  sehr guten Kampf und musste er kurz vor Schluss eine Wertung abgeben. Jonathan Bögelein verkürzte wieder souverän auf 1:1. Tobias Harter ging gegen den Südwestdeutschen Meister mit einem Schulterwurf in Führung, der durchaus auch mit Ippon hätte bewertet werden können, musste sich dann aber noch geschlagen geben. Da auch Jakob Gerber unterlag war diese Begegnung entschieden. Nachdem auch Björn Merk knapp verlor, lautete der Endstand 4:1.

In der Trostrunde traf man dann auf den JSV Speyer. Leider schaffte hier nur Jonathan Bögelein einen Sieg, so dass auch hier das Endergbnis 4:1 war.

Damit erkämpften sich die Ansbacher als beste bayerische Mannschaft bei diesem Bundesfinale einen hervorragenden 9. Platz und nach der ersten Enttäuschung waren alle stolz in den Top 10 gelandet zu sein. Das umso mehr, nachdem die sich Mannschaft des JC Wiesbaden, die man ja im Pool besiegen konnte, bis ins Finale vorkämpfen konnte und zweiter hinter dem UJKC Potsdam wurde.

Für Ansbach waren am Start:
Roman Pracht, Benedikt Auer, Jonathan Bögelein, Tobias Harter, Lars Knippelberg, Daniel Frick, Jakob Gerber, Björn Merk und Nicolas Kern.

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